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Classic Forum Messe-Blog auf der boot 2017

Willkommen im Messe-Blog des Classic Forums auf der boot 2017 in Düsseldorf. Vom 21.-29.01.2017 zeigen wir Ihnen täglich, was Sie auf unserem Stand E35/H21/H22 in Halle 14 sehen und erleben können. Lesen Sie Kurzberichte über unsere Aktionen an den verschiedenen Messetagen. Aber am Besten: besuchen Sie uns persönlich und lassen sich von der Faszination klassischer Boote verzaubern. Lernen Sie die alten Gewerke der maritimen Handwerker kennen und legen Sie selber einmal Hand an. Wir freuen uns auf Sie!

Holger Schmäing
Messe-Team Classic Forum

Für den Sonntag haben wir ein aktraktives Programm für Sie zusammengestellt. Besuchen Sie uns auf dem Classic Forum und erleben Sie Schifffahrtsgeschichte. Für Liebhaber klassischer Schiffe finden sich viele interessante Informationen in unseren Vorträgen und Diskussionen.

10.30 Uhr

“Volle Kraft voraus!”
Ein Film der “Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger” (DGzRS)

11.00 Uhr

“Hochglanzpolieren im Bootsinnenausbau”
Ein Vortrag von Walter Pröstler (sia Solingen)

12.00 Uhr

“Living on water - now and in the future”
Lecture in English by Leo Reyrink (Expert)

13.00 Uhr

“Das Leben auf dem Wasser hat Zukunft - Wohnraumbedarf und Klimawandel”
Ein Bilder-Vortrag von Sylvia Erkens (Fachfrau zu diesem Thema)

14.00 Uhr

Podiumsdiskussion: “Wohnen auf dem Wasser”
Fachleute diskutieren, auch mit Publikumsbeteiligung

15.00 Uhr

“Deutsche Rahsegler um Kap Hoorn”
Ein Vortrag von Dr. Heinrich Walle (Schifffahrts-Historiker)

16.00 Uhr

“Dampfboot SUNRISE - Ein Traum wird wahr”
Ein Vortrag von Gerd Richter (Erbauer eines kompletten Dampfbootes)

17.00 Uhr

“100 Jahre TUIGA - Das Flagschiff des Yachtclub von Monaco”
Eine Bilderserie von Gerhard Standop (Fotograf +Architekt)

 

 

Die SAMMY ist ein Segelboot in Leistenbauweise aus den Niederlanden mit Gaffel-Besegelung. Viel ist über das Boot nicht bekannt. Es soll in den 1930er Jahren auf der Werft von Hospes in Sneek gebaut worden sein. Bisher sind lediglich 3 Vorbesitzer aus den 1970er Jahren nachweisbar.

Im Jahr 2009 wurde das Boot von der "Bootswerft Funger" vollständig restauriert. Dazu folgte eine vollständige Entkernung und nachfolgend die Überarbeitung des Innenrumpfes. Die Aussenhaut erhielt eine zusätzliche Furnierschicht und wurde - wie alle Booteteile - mit einem mehrschichtigen Anstrich versehen.

Eine Bitte des Eigners: Wer kann Hinweise zu diesem Segelboot, zu diesem Schiffstyp oder zur Werft geben? Sprechen Sie uns einfach auf unserem Classic Forum an - oder schicken Sie eine Mail an die Kontaktadresse von Classic-forum.org!

Begonnen hat bei dem Eigner alles, wie wahrscheinlich bei viele anderen auch, mit dem Modellbau. Doch im Jahr 2004 kam bei Gerd Richter aus Düren die Idee, ein richtiges Dampfboot zu bauen.

Nahezu komplett im Eigenbau entstand in den folgenden Jahren das auf unserem Classic Forum ausgestellte Dampfboot. 2011 war es endlich soweit: im Mai konnten die ersten Testfahrten mit der SUNRISE stattfinden, die durchweg erfolgreich verliefen. Inzwischen finden jedes Jahr weitere technische und optische Verbesserungen statt, so wurde z.B. 2015 einen Aussenbordkondensator eingebaut.

Das Boot bietet neben dem Rudergänger und Maschinisten Platz für 3-4 Passagiere. Die Sunrise ist regelmäßig auf Dampfboottreffen, aber auch auf unseren heimischen Gewässern anzutreffen - und durch ihren heute ungewöhnlichen Antrieb natürlich immer ein Hingucker.

Kommen Sie uns auf dem Classic Forum besuchen und lassen Sie sich vom Eigner das Boot und die Maschine zumindestens per Pressluft live erklären. Den urigen Sound der Dampfpfeife werden Sie so schnell nicht vergessen!

Gerd Richter wird übrigens auch auf unserer Bühne einen Einblick in sein besonderes Hobby geben:

Samstag, 28.01.2017  15.30 Uhr  "Dampfboot SUNRISE - Ein Traum wird wahr!"
Sonntag, 29.01.2017  16.00 Uhr  "Dampfboot SUNRISE - Ein Traum wird wahr!"

Eines der ältesten Boote auf dem diesjährigen Classic Forum ist ein Jollenkreuzer von der Werft "Zschau" (aus dem ehemaligen Grosswusterwitz bei Potsdam) aus dem Jahr 1937.

Solche sehr stabilen Jollenkreuzer haben gerade auf Binnegewässern eine starke Verbreitung. Besonders in und um Berlin herum gab und gibt es viele von ihnen. Als Klasse existieren sie als 15er bis hin zu 30er Jollenkreuzern.

Unser ausgestellter 20er Jollenkreuzer "R 135" -auch als "R-Boot" wegen seines Segelzeichens "R" bezeichnet - wurde in den letzten Jahren aufwendig und grundlegend renoviert und überarbeitet. Sein Alter sieht man ihm nicht an.

Auch dieses Boot sucht einen neuen Eigner und kann auf unseren diesjährigen 6. Maritimen Versteigerung erstanden werden!

Auf dem Classic Forum kann man live einem bekannten Marinemaler bei der Arbeit zuschauen. Während der Messetage entsteht vor den Augen der interessierten Zuschauer ein weiteres Kunstwerk mit maritimen Thema.

Unser Marinemaler Olaf Rahardt kommt gebürtig aus Thüringen und ist dort heute auch noch wohnhaft. Eine Landratte als Marinemaler? Warum nicht - wenn man Olaf Rahardt's Vita liest, fällt schnell auf, dass er bereits mit jungen Jahren nach einer mehrjährigen Fahrenszeit auf See weiter mit dem Thema Marine und Meer verbunden blieb. Nach anfänglichen Veröffentlichungen als Autor und Illustrator in maritimen Fachmagazinen machte er 1996 sein Hobby zum Beruf. Seitdem entstanden zahlreiche Werke von Segelschiffen, Yachten, Kriegsschiffen der Deutschen Marine, Fracht- und Spezialschiffen deutscher und internationaler Reederein. Seine Werke zeichnen sich durch Genauigkeit, Detailtrue, proportionale Stimmigkeiten und Gespür für die historische Situation des Dargestellten aus.

Solch eine Detailtreue ist nur möglich,wenn man regelmäßig das Auge neu schult, neue Feinheiten aufnimmt. Dazu hat Olaf Rahardt regelmäßig Studienreisen an Bord verschiedener Schiffe der Bundesmarine sowie der GORCH FOCK II unternommen. Über seine mehrwöchige Studienreise auf der GORCH FOCK II berichtet er auch auf der Bühne unseres diesjährigen Classic Forums:

Freitag, 27.01.2017  15.30 Uhr  "GORCH FOCK II - Reiseerinnerungen"

Wen Sie uns im Classic Forum besuchen, achten Sie einmal auf bestechende Wiedergabe der See in ihren verschiedensten Wetter- und Bewegungszustanden auf den Bildern unseres Marinemalers. Wasser, Gischt und Wellen so darzustellen, wie es Olaf Rahardt beherrscht, gehört zur ganz hohen Kunst der Marinemalerei!

Passend zum Winterwetter stellen wir Ihnen heute einen besonderen Segler vor. Wasser muss nicht immer flüssig sein. Es kann auch einen festen Aggregatzustand annehmen. Und das ist der Zeitpunkt, an denen die Eissegler auf ihre Kosten kommen.

Der an unserem Stand ausgestellte Eissegler ist nach Originalplänen des DSV im Sommer 1985 in Gross Sarau bei Lübeck durch Wolfgang Reiner gebaut worden. Er wurde aus den hölzernen Materialien Kiefer und Spruce (Sitka-Fichte) in eigener Arbeit erbaut.

Spruce: engl. Fichte; das Holz der Sitka-Fichte besitzt lange gerade Fasern und ist dadurch extrem flexibel und fest. Es wird gerne im Bootsbau für den Mast verwendet.

Die Kufen kommen aus den USA und bestehen aus einer speziellen Metalllegierung.

Seit Anfang 2013 ist Beate Neuenhoff glückliche Besitzerin des Eisseglers mit dem Namen WINTERTRAUM. Damit ist das neue Heimatrevier Mardorf am Steinhuder Meer. Jeden Winter wird nun sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Wasserflächen zufrieren und genügend Tragfähigkeit erreichen. Dann geht es mit dem pfeilschnellen Eissegler auf einen ganz besonderen Segeltörn.

Übrigens: Die bisher höchste Geschwindigkeit mit einem Eissegler bei wirklich zuverlässiger Messung wurde im Jahr 2009 mit 135 km/h erreicht!

Wenn Sie mehr über das Eissegeln erfahren wollen, besuchen Sie uns auf dem Classic Forum und fachsimpeln Sie mit der Eignerin des WINTERTRAUM.

Außerdem berichtet Stefan Rothen auf unserer Bühne über historische Eisyachten:

  • Dienstag, 24.01.2017 um 16.00 Uhr
  • Mittwoch, 25.01.2017 um 12.00 Uhr
  • Donnerstag, 26.01.2017 um 11.00 Uhr

Also: SEE YOU ON ICE auf dem Classic Forum 2017 in Düsseldorf!

 

Am ersten Sonntag der boot 2017 war der 1. Kölner ShantyChor auf dem Stand des Classic Forums in Halle 14 zu Gast.

Shanties waren die Arbeitsgesänge der Seeleute auf den Frachtseglern und Walfangschiffen. Der Alltag an Bord war nüchtern und die Arbeit war hart. Nur gemeinsam ließen sich die schweren Segel setzen oder die Anker lichten. Um hierbei einen gemeinsamen Arbeitsrhythmus zu finden wurde ein Shanty gesungen.

Der Vorsänger, Shantyman genannt, gab mit seinem Vorgesang den Rhythmus vor, und die Mannschaft antwortete mit dem Refrain und verrichtete dabei, im vorgegebenen Tempo, die entsprechende Arbeit; das Holen der Taue, das Drehen des Gangspills, die Arbeit an den Pumpen oder das Scheuern des Decks.

Etwas anderes sind die Sea-Songs. Diese wurden in der knappen Freizeit an Bord oder an Land gesungen. Sie erzählten von Heimweh, den Freuden und Erlebnissen im Hafen, der Sehnsucht nach der Ferne oder setzten sich kritisch mit den Zuständen auf dem Schiff auseinander; mal witzig ironisierend, mal voller Ernsthaftigkeit.
(Quelle: www.1Koelner-ShantyChor.de)

Ziel des 1985 aus der Marinekameradschaft von 1891 e.V. gegründeten 1. Kölner ShantyChrs ist der Erhalt dieser alten Lieder für die Nachwelt. Zum Repertoire gehören aber auch die allseits bekannten Sea-Songs, die in der knappen Freizeit an Bord gesungen wurden und meist von Heimweh, den Erlebnissen im Hafen oder von der Sehsucht nach der Ferne handeln.

Der 1. Kölner ShantyChor unterstützt speziell die GORCH FOCK 1 durch Spenden und Benefizkonzerten. Die GORCH FOCK 1 wurde 1933 als Segelschulschiff für die Reichsmarine in Dienst gestellt, 1945 vor Stralsund versenkt und später von der Sowjetunion wieder gehoben. Dort segelte sie unter dem Namen TOVARISHCH (Kamerad) als Schulschiff für die Handelsmarine. Nach Auflösung der Sowjetunion ging das Schiff erst an die Ukraine und wurde schließlich durch Tall-Ship Friends e.V. erworben und als Museumsschiff zurück nach Stralsund gebracht, wo sie wieder ihren alten Namen GORCH FOCK erhielt. Derzeit wird daran gearbeitet, dieses "Denkmal der See" wieder unter Segel zu bringen.

Heute stand das Rahmenprogramm des Classic Forums auf der boot 2017 ganz im Zeichen der klassischen Großseglern, gerne "Windjammer" genannt. Das Bühnenprogramm reichte von Filmen über die Gorch Fock II, Vorträgen über deutsche Rahsegler auf ihrer Route um Kap Hoorn bis hin zu Traditionschiffen in Aktion. Als Highlight  unterhielt der 1. Kölner ShantyChor mit seinen Darbietungen.

Alle Strapazen der Vorbereitung sind vergessen - die boot 2017 beginnt, und damit unser Abenteuer Classic Forum 2017! Nach dem Startschuss um 10.00 Uhr treffen schnell die ersten interessierten Besucher ein. Fachgespräche an den ausgestellten klassischen Yachten und Booten, Zusehen, wie Bootsbauer, Segelmacher, Marinemaler oder Galionsfigur-Schnitzer ihrem Handwerk nachgehen - an unserem Stand in Halle 14 ist allerhand los. Und auch die lieben Kleinen kommen nicht zu kurz. Wer hat heute noch die Möglichkeit, sich sein Springseil selber zu drehen. Bei unseren Freunden der Knotengilde ist genau dies möglich. Auf der Bühne hat unser Bühnenprogramm gestartet, eine bunte Mischung aus Filmen, Vorträgen aus der Geschichte der Schifffahrt, Podiumsdiskussionen und vielen anderen interessanten Themen.

Ein Akteur des Classic Forums ist Jörg Ringer, in Fachkreisen besser bekannt als Der Flusswanderer. Er ist einer von drei derzeit auf der Welt bekannten Faltbootrestauratoren und Fachmann für ebendiese in Theorie und Praxis. Als Exponat hat er ein Segel-Faltboot der weitbekannten Marke "Klepper" mitgebracht. Das Boot, welches vielfältig als Ruderboot,Segelbot und sogar mit Motor eingesetzt werden kann ist in guten, unverbauten Zustand und stammt etwa aus den jahren 1966/68. Es wird uns am nächsten Samstag bei unserer Maritimen Versteigerung noch einmal begegnen, bei der es zu einem Startpreis von 100 Euro zu ersteigern ist.

Gut besucht war auch der interessanten Fachvortrag von Jörg Ringer, in dem er die Aspekte des Faltboot-Segelns erläutert hat und auch zu Fragen aus dem Publikum die passenden Antworten geben konnte. Da das Verhalten eines Faltbootes aufgrund seiner speziellen Konstruktion sich stark von klassischen Segelbooten unterscheidet, ist speziell das Faltbootsegeln eine Wissenschaft für sich. Der begeisterte Faltbootsegler ist ständig bestrebt die Konstruktion und damit die Fahreigenschaften seines Sportgerätes zu verändern und damit zu optimieren.

Riva Super Florida

Haben Sie immer schon einmal geträumt, wie Sophia Loren oder Grace Kelly in den opulenten Filmen der 50er Jahren in einem eleganten Riva-Motorboot über die ialienischen Seen zu cruisen. Dann kommen Sie uns im Classic Forum auf der boot 2017 in Düsseldorf besuchen. Erleben Sie live eine Riva Super Florida - oder erfüllen Sie sich gar den Wunsch nach diesem Rolls-Royce der Weltmeere. Unser Ausstellungsboot kann am Samstag, den 28.01.2017 bei unserer Maritimen Versteigerung im Classic Forum zu einem Einstiegsgebot von 48.000 Euro ersteigert werden!

Die Riva Super Florida stammt aus dem Jahr 1959 und befindet sich mit nur 395 Betriebstunden und nahezu originaler Ausstattung in einem exzellenten Zustand. Dieser Typ wurde in den Jahren von 1953 bis 1968 von der itanlienischen Firma Riva erbaut. Sie hat 6 Sitzplätze, wobei der hintere Teil in eine Sonneliege umgebaut werden kann.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Classic Forum 2017!

Barend Palm

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