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Fricke & Dannhus - HD-Yachtbau - Bootsbau in Perfektion

"Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten,
Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten Meer."

von Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), französischer Schriftsteller und Flieger

Mein Name ist Bernd Klabunde. Ich bin der Initiator u.a. dieser WebSite und 1995 hat alles mit einem hölzernen Piraten von 1959 („G 62“) begonnen, den ich vom Bodensee holte. 2013 habe ich dann aus Zeitgründen das Boot an Klaus Hoffmann aus Düsseldorf übergeben, der die Restaurierung beenden wird. – Vielleicht wird Ihnen nun verständlich, warum es die WebSite www.classic-forum.org gibt, denn alles hat einmal mit einem/meinem Piraten begonnen!

Doch einmal zurück: um selbst Informationen zum richtigen Restaurieren zu erhalten, kam ich anfangs auf die Idee einer „Info- Börse“, die dem gegenseitigen Austausch dienen sollte und deren Tips ich verbreiten wollte. Da ich üblicherweise „schriftlich denke“ ist von 1997 bis 2004 daraus letztlich eine eigene Herausgabe von „Infos für Holz- und Fahrten-Piraten“ geworden, da nur wenige Eigner von Piraten sich am „Geben“ beteiligten. – Mit der Zeit entstand auch ein Interesse an diesen „Infos“ seitens der Eigner anderer hölzerner Schiffe, was mich natürlich sehr freute! – Das Erscheinen dieser Infos war etwas unregelmässig, weil damals nun einmal das nötige „Brötchen-Verdienen“ und die Familie vorgingen, aber etwa alle 3–4 Monate gab es eine neue Info, die zum Selbstkostenpreis angefordert werden konnte. Insgesamt sind einige Hundert Seiten mit Tips und Hinweisen entstanden (siehe unter „Restaurierungs-Tips“).

Seit 1997 führe ich weiterhin das von mir ins Leben gerufene Piraten-Register aller deutschen Piraten. Leider war der vom DSV erhaltene West-Datenbestand über unsere gesamten Boote äusserst lückenhaft, veraltet, unvollständig und ungepflegt (die übernommenen Piraten-Unterlagen der ehemaligen DDR „lagern“ wahrscheinlich zudem noch heute in irgendeinem DSV-Keller vor sich hin) - und die Piraten-Klassenvereinigung verfügte über keinerlei derartige Angaben und unterstützt dieses Register bedauerlicherweise in keiner Weise! Die vorhandenen Daten konnte ich jedenfalls inzwischen etwas ausbauen und aktualisieren, so dass ich jemanden vielleicht mit weiteren Angaben zu seiner Boots-Nummer, seinem Piraten usw. dienen kann (sofern ich Daten dazu habe).

Zudem hatte ich 1999 die WebSite www.holz-schiff.de entwickelt, deren Inhalte nun hier ihren neuen Platz gefunden haben. Eigentlich anfangs nur für die Piraten gedacht, kamen auch ganz andere Boots-Eigner mit Fragen oder Wünschen, - ja, es waren sogar schon Flugzeugbauer darunter, die ein richtiges Flugzeug aus Holz bauen wollen, und auch ein bekannten deutsches Institut hatte schon Fragen!

Ausserdem habe ich 2003 zusammen mit Malte Storn das „Internationale Festival der Holz-Piraten“ gegründet, welches seitdem jährlich stattfindet, aber inzwischen von Malte Storn und Mike Bartels alleine organisiert wird. Weitere Informationen dazu unter www.holzpirat.org.

Natürlich bin ich Mitglied in der „Piraten -Klassenvereinigung e.V.“ und dort zuständig für die Holz- und Fahrtenboote unter den Piraten. Ebenso bin ich Mitglied beim „Freundeskreis Klassischer Yachten“ (und Jollen) und bin dort ebenfalls auch Ansprechpartner für die mehr als 25 Jahre alten Piraten.

Wer also Fragen hat, Anregungen/Hinweise/Tips geben kann oder Kritik/Vorschläge/ Verbesserungen äussern möchte, den bitte ich um Kontaktaufnahme per Email. Schon jetzt möchte ich mich entschuldigen, wenn Antworten/Reaktionen meinerseits nicht immer sofort kommen oder gar länger dauern, aber „freie Zeit“ ist für mich weiterhin rar - besonders wenn der Auftritt für die nächste boot in Düsseldorf vorbereitet werden muss. – Auch einem Anruf stehe ich positiv gegenüber. Da ein Anrufbeantworter vorhanden ist, rufe ich dann gerne zurück und wir lernen uns kennen!

.... und da habe ich noch eine (sehr richtige) Aussage des verstorbenen Senior-Chefs der Bültjer-Werft in Ditzum an der Ems:

„E'n Schipp mokt man ut Holt, ut Plastik mokt man Klodeckels !“

Weitere Informationen zur Jolle vom Typ Pirat

Diese weiterhin sehr stark verbreitete Jolle wurde 1938 ins Leben gerufen und ist eine der schönsten traditionellen Jollen! Gemeint ist natürlich die hölzerne Version!

Es gibt kaum eine Holz-Jolle, die - wenn sie denn gut restauriert wurde - schöner aussieht ..... wie ein Piraten (behaupte ich einfach einmal)! – Ab und zu sieht man in einem Hafen oder segelnderweise ein solches Prachtstück ..... und es werden immer mehr, wie jeder aufmerksame „Sehmann“ seit einigen Jahren verfolgen kann.

Doch eine solche Restaurierung, ja, selbst schon ein Ausbessern, macht vielen Seglern grosse Schwierigkeiten, wie ich aus den zahlreichen Anfragen erkennen konnte. Holz hat eben seine Eigenarten und soll das Boot später wieder in seinem „alten“ Glanz neu erstrahlen und lange halten, müssen die Kriterien, die beim Bau herrschten, berücksichtigt werden. Dazu kommt häufig, dass die Eigner ihr Boot gerne in einen ehemaligen Zustand versetzen möchten (und eben keinen „modernen Schnick-Schnack“ verwenden wolle).

Wir Segler von Holzschiffen sind aber keine geborenen Bootsbauer oder gar Restaurateure, sondern haben Spass an der Aufarbeitung eines Holz-Piraten, eines anderen Bootes aus Holz und/oder vergnügen uns beim Segeln und erfreuen uns dabei unserer herrlichen Jolle oder unseres sonstigen Bootes.

Demzufolge stehe ich gerne selbst mit Rat zur Verfügung, wenn es um das Restaurieren geht.

Der Pirat stellt sich vor:

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